Beschreibung
Heinrich Ortgies entwickelte die nach ihm benannte Pistole bereits während des Ersten Weltkrieges. Am 12. September 1916 wurde sie patentiert. Als Vorbild diente das Browning Modell 1910 des belgischen Waffenherstellers F.N.
In Erfurt gründete Heinrich Ortgies 1919 die Firma „H. Ortgies & Co.“ und stellte hier bis 1921 etwa 15.000 Pistolen in den Kalibern 6,35 mm Browning und 7,65 mm Browning her. Aufgrund starker Nachfrage, die seine kleine Fabrik nicht bewältigen konnte, verkaufte Ortgies Patent und Maschinen an die ehemalige Königlich Preußische Gewehrfabrik Erfurt, die nun als Teil der Deutsche Werke AG die Produktion ab 1921 fortsetzte. Insgesamt wurden etwa 183.000 Ortgies Pistolen im Kaliber 6,35 mm hergestellt.
Die Ortgies-Pistole ist ohne Schrauben zusammengesetzt und war für die damalige Zeit ein beachtlicher Entwurf in modernem Design, dazu preiswert und von guter Qualität. Sie besteht aus wenigen, hochwertigen Teilen und ist gut gegen Schmutz abgedichtet.
1 Stück lagernd.
Für den Erwerb ist eine Waffenbesitzkarte oder ein Waffenpass erforderlich.



